2011 04 04
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7. Socialbar Bonn
Montag, 04. April 2011, 18:00 Uhr Ort: Pauke Endenicher Str.43, 53113 Bonn
Von La Ola bis Co-Working
Bonn – In Deutschland gibt es mittlerweile rund 60 sogenannte Co-Working-Spaces. Lässt sich das Modell – Arbeitsplätze mieten und gleichzeitig Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen – auch auf Bonn übertragen? Bei der 7. Socialbar Bonn am Montag, 4. April, gab es erste Antworten auf diese Frage sowie weitere Vorträge zu den Themen Community-Aufbau und Social Media Guidelines.
Am Beispiel des Coworking Spaces in Köln verdeutlichte Peter Schreck (Idea Republic) wie sich ein Co-Working entwickelt: angefangen vom ersten Treffen Gleichgesinnter über die Suche nach einem geeigneten Büroraum bis hin zur Verteilung von Aufgaben im Arbeitsalltag. Ein erster Schritt für den Aufbau eines vergleichbaren Angebots in Bonn ist eine Online-Umfrage, die der freie Journalist Andreas Bechmann im Vorfeld der Socialbar gestartet hatte. Nach Auswertung erster Antworten zeichne sich zum Beispiel ab, dass die Teilnehmer der Umfrage zwischen 150 und 200 Euro im Monat für einen Arbeitsplatz zahlen wollten, so Bechmann. Darüber hinaus bestehe in Bonn offenbar eine große Nachfrage nach einem Veranstaltungsort für abendliche Veranstaltungen rund um die Themen Internet und Networking. Für Interessierte hat Bechmann zum Thema Co-Working in Bonn bei XING eine Gruppe für die erste Kontaktaufnahme eingerichtet, die Umfrage ist weiterhin online.
In einem Stadion brauche man zwischen 25 und 35 Personen, um eine La-Ola-Welle zu starten, erläuterte Felicitas Quaß vom Alumniportal Deutschland. „Die kritische Masse für eine Welle in einer Online-Community sind 25.000 bis 50.000 Nutzer“, so Quaß. Derzeit seien beim Alumniportal Deutschland rund 28.000 Mitglieder registriert, die sich in Diskussionen und Blogs austauschten. Die Herausforderung sei es, Impulse zu liefern, die in der Community zu breiten Diskussionen führten. „Erneuerbare Energien oder der Klimawandel sind Themen, die sich bewährt haben“, verriet Raphaela Kühn den rund 30 Teilnehmern. Um weitere Nutzer für das Portal zu gewinnen sei man auch in den Heimatländern der Zielgruppen mit Marketingaktionen und auch bei sozialen Netzwerken wie Facebook präsent.
Hilfestellung geben und Risiken vermeiden – das seien die Ziele der Social Media Guidelines von Deutsche Post DHL, berichtete Christian Maybaum, Konzernkommunikation / Social Media. „Unsere weltweit rund 500.000 Beschäftigten sind in Social Networks unterwegs, ob wir als Konzern das wollen oder nicht“, so Maybaum. Anhand einiger kurzer Beispiele illustrierte er, wie die Guidelines eine Hilfestellung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein können. Das Dokument war als Teil einer Social-Media-Initiative unter Beteiligung zahlreicher Konzernbereiche entwickelt und anschließend sowohl online – etwa über E-Mail oder Intranet – als auch offline – etwa mit Postern – veröffentlicht worden. Einen großen Wert habe man dabei auf die Tonalität gelegt: Die zehn Punkte sollten leicht verständlich sein und möglichst neutral klingen, um so dem Charakter von Handlungsempfehlungen gerecht zu werden.
Im Anschluss an die drei Vorträge nutzten die Besucher die Gelegenheit, vertiefende Fragen mit den Referenten zu erörtern und Kontakte zu knüpfen.
Die nächste Socialbar Bonn ist für Montag, 6. Juni, angesetzt – erneut im Kultur Bistro Pauke Life. Themenanregungen, Referentenempfehlungen und Rückmeldungen zur Organisation sind jederzeit willkommen unter bonn(aed)socialbar.de
[Bearbeiten] Referenten der 7. Socialbar Bonn, Montag 04. April 2011
- Andreas Bechmann und Peter Schreck: Co-Working (bitte dazu auch an dieser Online-Umfrage teilnehmen, die Ergebnisse werden im Rahmen der Session präsentiert)
- Raphaela Kühn und Felicitas Quaß: Alumniportal Deutschland, Erfahrungen aus dem Aufbau einer internationalen Online-Community.
- Christian Maybaum & Jutta Lohkamp: Entstehungsgeschichte der Social Media Guidelines von Deutsche Post DHL
Präsentation der Referenten auf Slideshare: Coworking in Bonn, Alumniportal Deutschland (APD)
[Bearbeiten] Fotos und Videos der 7. Socialbar
[Bearbeiten] InteressentInnen/ Gäste der 7. Socialbar
Ich habe Interesse, an der nächsten Socialbar Bonn teilzunehmen. Ergänzend habt Ihr noch die Möglichkeit "Ich suche/Ich biete" einzutragen', um weitere Infos für alle InteressentInnen anzubieten.'
- Annette Schiffer [1], [2]
- Ute Lange giz.de, ],Xing
- Florentin Butz giz.de, Twitter, Facebook, XING
- Cecilia Roth-Repgen giz.de, Twitter, Facebook. Ich suche: Kontakte zu Organisationen, Webaktivisten, Social Entrepeneurs, Weltverbesserern, InteressentInnen & potentielle Referenten für die Socialbar. Ich biete: Die Socialbar Plattform zum Netzwerken
- Maren Zeidler inwent.org
- Mona Choueiri Xing
- Michael Münz Xing, Twitter
- Yorck C. Weber jugendmigrationsdienste.de, yorckweber.de, Xing
- Uwe Wallner macht die HP von: ifunds, zwitschert unter Twitter, sucht und bietet bei XING
- Karsten Kneese Konzept:Sinn, Twitter, Facebook, XING
- Andrea Hillebrand Diakonie Bonn, XING
- Christoph Brammertz, Schulen ans Netz e. V., Xing,
- Alexander Gravenhorst giz.de, Alumniportal Deutschland, Profil APD, XING
- Özcan Ülger jugendmigrationsdienste.de, Online-Beratung für junge MigrantInnen
- Thorsten Gaffga vnr.de
- Susanne Dröppelmann [3]
- Jürgen Ertelt xing
- Daniel Poli xing
- Mario Sorgalla [4], [5], [6]
- Hans-Jürgen Dörrich Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V.
- Kerstin Schweichhart Twitter
- Thomas Sausen Twitter
- Daniel Hirschler Twitter
- Richard Klasen, THW, XING
- Karin Stötzer Alphabund, Xing
- Martin Peth Akademie für Konflikttransformation
- Peter Schreck coworking.de, Coworking Cologne Xing
- Katharina Brach UNU-ViE
- Michael Ziegert entia.de twitter.com/entia_de facebook.com/entia.de
