Benutzer:S0phie Sch0lz

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[Bearbeiten] Sophie Scholz

[Bearbeiten] Engagement in der Socialbar

Gründerin der Socialbar / Leitung Berliner Socialbar 2008-2010 / Leitung deutschlandweite Socialbars 2009-2010

Sophie Scholz

Sophie Scholz hat die Socialbar 2008 in Berlins ins Leben gerufen und bis Ende des Jahres 2010 ehrenamtlich geleitet. Einhergehend mit der Expansion der Socialbar in ganz Deutschland, hat sie die entstehende "globale Ebene" der Socialbar in den Jahren 2009 und 2010 als Projektleiterin aktiv vorangetrieben.

Ihre Motivation die Socialbar zu gründen entstand aus der Beobachtung, dass bereits 2008 in Berlin sehr viele Menschen an verschiedenen Projekten zum Thema Web2.0 und Zivilgesellschaft arbeiteten. Diese Akteure sollten regelmäßig an einem Tisch zusammenkommen, um sich kennenzulernen, gemeinsame Pläne zu schmieden, Koalitionen einzugehen und vielleicht auch Konkurrenzen fallen lassen.

Ihr Ziel ist es, die Socialbar zu einem neutralen Ort des Austausches zwischen zivilgesellschaftlichen Initiativen zu machen, ein Ort der gegenseitigen Hilfe und Kooperation. Mit Hilfe der Socialbar bereichert der offenen Geist der Internet-Generation inzwischen die Szene der zivilgesellschaftlichen Initiativen: freier Wissensaustausch, mehr Innovationen und mehr Kooperationen. Die Weltbverbesserungs-Szene wird fit gemacht für die neue Generation an Bürgerinnen und Bürgern.

[Bearbeiten] Daten

  • Beruflicher Status: Mitglied der e-fect Genossenschaft, selbstständig
  • Leistungen: Dialoggestaltung, Moderation, Veranstaltungskonzeption, Kommunikationstrainings
  • Inhaltliche Schwerpunkte: Umweltpsychologie, Kommunikation, E-Partizipation
  • Ort: Berlin

[Bearbeiten] Projektmitarbeit

[Bearbeiten] Langfristige Projekte

  • Engagement Socialbar Socialbar "online vernetzen - offline bewegen"
  • Freie Mitarbeit demos demos - Gesellschaft für E-Partizipation
  • ABF e.V. Arbeit, Bildung und Forschung e.V.
  • IPU e.V. Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU e.V.)
  • fairdo.net fairdo - Netzwerke für eine bessere Welt (Fusioniert mit bewegung.taz)

[Bearbeiten] Meine Geschichte: von der Idee zu einem deutschlandweiten Netzwerk

Berlin, den 17.10.2010

Heute, nach zwei Jahren, ist die Socialber eine feste Institution in Berlin und in Deutschland. Vor zwei Jahren war sie zunächst nur eine gute Idee an einem Kneipenabend. Meine Beobachtung damals war, dass neue Plattformen wie betterplace, utopia, helpedia - und wie sie nicht alle heißen - aus dem Boden sprossen wie Pilze nach dem Regen. Ich selber habe damals die Plattform fairdo.net aufgebaut (inzwischen fusioniert mit bewegung.taz). Auffällig war, dass die Vertreter der Plattformen sich nicht austauschten und trotz des ehrenwerten Anliegens in bewusste und unbewusste Konkurrenz miteinander traten. Meine Idee war also einen Ort zu schaffen, an dem durch direkten Kontakt Konkurrenzen abgebaut werden sollten, Synergien entstehen könnten und ein Lernen von einander möglich sein sollte. Und nicht nur die neuen Akteure sollten zusammenkommen, sondern auch die "alten Akteure" - etablierte Verbände und NPOs sollten diesen Ort als Einstieg in die neue Kultur des Weltrettens2.0 nutzen können.


Auf dem SocialCamp2008 habe ich eine entsprechende Session angeboten. Idee war es, einen regelmäßigen Stammtisch ins Leben zu rufen. Im Juli 2008 gab es daran anschließend ein erstes Orgatreffen, aus dem dann ein Vierer-Orgateam entstand. Robert ist zu dem Zeitpunkt dazugestoßen und hat der Socialbar ihren Namen gegeben und das "Openness-Konzept" mit eingebracht. Inzwischen ist die Berliner Socialbar durch verschiedenste Teamkonstellationen gegangen. Robert und ich sind die einzigen, die konstant dabeigeblieben sind. Seit Anfang 2009 sind wir außerdem ein Paar und es ist toll, die Socialbar als gemeinsames Projekt voranzutreiben.


2 Jahre Socialbar - mein persönliches Resumee könnte ganz kurz heißen: Dynamik, Herzblut, konstante Gedanken und Planungen, neue Ideen und viel Zeit - das alles ist in die Socialbar geflossen.


Nach unserem Start 2008, hat die Socialbar sich im Jahr 2009 in kürzester Zeit in Deutschland ausgebreitet, was uns in Berlin vor eine Menge Herausforderungen gestellt hat. Denn neben der lokalen Socialbar, enstand die "globale Ebene" der Socialbars in Deutschland. Fragen von Wissensaustausch, Qualitätssicherung, Weiterentwicklung, Infrastruktur, Integration, Standardisierung tauchten auf und all diese Themen bewegen uns seitdem. Ich habe mich seitdem verantwortlich darum gekümmert, auch dieser globalen Ebene eine gute Richtung zu geben und ein tragfähiges Netzwerk zu etablieren. Dieses Jahr haben bereits ca. 50 Socialbars in Deutschland stattgefunden!

Was waren einige meiner ganz persönlichen Highlights?

>> Zu sehen: plötztlich entstehen neue Socialbars überall in Deutschland. Zu sehen, dass der Bedarf den ich gesehen hatte, wirklich da war und dass die Socialbar zu genau dem Ort des Austausches, Lernens und Netzwerkens wird, wie ich es mir nicht in meinen kühnsten Träumen vorgestellt hätte.

>> Dass es mir möglich war, Anfang des Jahres die 10.000 € für uns zu akquirieren und damit nicht nur unser tolles Sommer-Orgatreffen in Würzburg zu finanzieren.

>> Würzburg war ein Highlight ganz für sich und ich hoffe, dass wir es kommendes Jahr wiederholen können! Ich hoffe, dass wir eine Anschlussfinanzierung bekommen, mit der eine Weiterentwicklung und Qualitätssicherung für uns alle möglich wird.


Letztes Jahr habe ich neben meiner halben Unistelle oftmals 20 Stunden die Woche in die Socialbar investieren können. Anfang diesen Jahres habe ich mich selbständig gemacht und die Auftragslage ist gut :- ) Mein Zeitpensum ist also ein anderes und deswegen werde ich mein Engagement reduzieren müssen. Was vorher in Personalunion bei mir lag: Berliner Socialbar und globale Leitung, wird nun getrennt und wird von Virginia (Berlin) und Robert (global) übernommen. Mit den beiden ist sowohl lokal als auch global eine dynamische Zukunft gewiss! Ich bin gespannt, wo wir Ende 2011 stehen werden.


Diese E-Mail wurde an die deutschlandweiten OrganisatorInnen der Socialbars geschrieben, um die Reduzierung des zeitlichen Engagements für die Socialbar Ende 2010 zu erklären.


modified on 16. August 2011 at 12:04 ••• 10.982 views